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Hallo, mein Spiegelbild! Mit den Augen meines Pferdes...

Hallo, mein Spiegelbild!

Wohl nahezu jeder Pferdebegeisterte kennt das unverwechselbare Gefühl, wenn man sich dem Stall und dem geliebten Pferd nähert. Eine wunderschöne Geschichte, erzählt von unserer „Meister-Schleiferin“ Anna M. über ihre geliebte „Soiree Noire“…

Sobald ich mich dem Stall nähere, werde ich ruhiger. Ich höre das Schnauben eines Pferdes. Sehe, wie die letzten Sonnenstrahlen des Tages durch die staubigen Fensterscheiben über der Stallgasse scheinen. Vor dem leuchtenden Hintergrund erblicke ich die Konturen von Pferdeohren. Sie bewegen sich langsam von links nach rechts, von rechts nach links. Ich nehme einen Schweifschlag wahr. Die Fliegen auf den Flanken des Pferdes kitzeln wohl. Ich beobachte diese majestätische Kreatur, während meine Gedanken abschweifen:

„Du bist mein Spiegelbild. Ich weiß, dass ich in deiner Gegenwart in meinen Gedanken frei sein sollte. Immer gelingt es mir noch nicht. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich Stress aus meinem Alltag mit in den Stall trage, wie ich es noch nicht schaffe, bei dir vollkommen abschalten zu können.  
Doch so möchte ich nicht sein. Schon gar nicht in deiner Nähe. Das hast du nicht verdient. Begegnest mir doch stets mit innerer Ruhe, Ausgeglichenheit. Gibst mir die Möglichkeit, auf deinem Rücken zu reiten, ohne zu wissen, wohin der Weg heute führen mag. Springst mit mir über die höchsten Hürden und bist dabei oft mutiger als ich. Trottest durch Wasserlacken, von denen ich weiß, dass du sie eigentlich nicht leiden kannst. Lässt dich einladen und wegführen, stehst in einem engen Anhänger, ohne dabei erahnen zu können, wo und wann sich die Rampe wieder öffnet. Und doch scheint es mir, als wär das alles in Ordnung für dich. Oft neigst du mir deinen Kopf zu und stupst mich mit deinen Nüstern an. Dann habe ich das Gefühl, dass du mir etwas sagen möchtest. Leider kann ich dich nicht immer verstehen, doch ich bemühe mich wirklich, dir Gutes zu tun. Dir ein Freund zu sein. Dir stets offen, ruhig und ausgeglichen zu begegnen. Damit du nicht unser beider Emotionen ausgleichen musst, wenn du die deinen schon so gut im Griff hast. Verzeih mir, dass ich es nicht immer schaffe. Ich danke dir jedoch, dass du mein Spiegel bist und mich lehrst, dem Anblick stand zu halten“, überlege ich weiter, während ich durch die Mähne meines treuen Gefährten streichle. Meine Gedanken fließen und ich merke, dass ich ganz ruhig werde. Ein guter Zeitpunkt, um meinem Pferd in die Augen zu sehen, finde ich.

Wie ein tiefer (Augen)Blick - der MEVISTO Edelstein

Beinahe so, wie der tiefe Blick in die Augen eines Pferdes erscheint die Betrachtung der MEVISTO Edelsteine.

Aus Haaren oder Asche gefertigt spiegeln sie alle schönen Momente und Erinnerung mit und an das geliebte Pferd, den stillen Partner, wieder. Ob während dem Leben oder nach dem Tod eines so treuen Weggefährten sollen sie stets an unvergessliche Momente und die starke Seele dieser majestätischen Tiere erinnern.

 

Euer persönlicher Erinnerungsstein

 

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