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Flashmob für Stewardess Eine echt gelungene Überaschung

Flashmob für Stewardess

Ein Moment der unvergessen bleibt. Der Heiratsantrag von Jürgen an Birgit. Eine persönliche Geschichte, erzählt von Birgit W.

‘Es war der 27. März 2014 ... 6.30 Uhr früh ...

Ich arbeite als Flugbegleiterin in München. An diesem speziellen Tag kam ich gerade aus Hongkong zurück. Ich dachte mir einfach nur – was für ein Horrorflug! Ich konnte kaum schlafen, war total müde und einfach froh, wieder in München gelandet zu sein. Einfach nur froh, mich gleich ins Auto setzen zu können um ein paar Tage zuhause in Gmunden mit der Familie zu verbringen. Nichts ahnend, was mich bei der Ankunft am Flughafen erwarten wird.

Im Bus, der die Crew vom Flugzeug zu unserem Büro bringt, wurden noch Anekdoten vom vorangegangen Flug, Erlebnisse die wir in Hongkong hatten erzählt, oder einfach mit den Liebsten zu Hause telefoniert. Ich versuchte auch meinen Schatz Jürgen zu erreichen, aber leider ohne Erfolg. Ich dachte nur – er wird vielleicht noch schlafen, ich versuche es später im Auto einfach noch einmal ...

Wir kamen beim Büro an, ich schnappte mir meinen Koffer, ging durchs Drehkreuz und traute meinen Augen kaum:

Auf einmal ging das Licht aus, die Musik begann zu spielen und ich erkannte das Lied nach wenigen Takten: Es war von Bruno Mars: „Marry You”.

Ich dachte mir nur – was ist nun los?

Das Licht ging wieder an – vor mir standen ca. 60 Kollegen, in Uniform bekleidet, die alle in einem Flashmop zu „Marry You” tanzten. Ich stand vor ihnen und dachte mir – bin ich in einem Film? – und spürte in meinen Augen schon ein paar Tränchen. Das war ein so romantischer und emotionaler Moment! Aber trotzdem war mir noch nicht wirklich bewusst, dass das alles für mich bestimmt war. Vor allem, weil Jürgen meist gar nicht wusste wann ich lande und üblicherweise auf meinen Anruf wartet. 

Mir ging in den drei Minuten dieses Songs so viel durch den Kopf. Als ich anfing zu denken, sind auch die letzten Takte schon verklungen, die Kollegen machten einen Gang frei und wer stand dann auf einmal vor mir?

Es war Jürgen, er hatte sich eine Piloten-Uniform angezogen (er ist beruflich natürlich kein Pilot), er ging in langsamen Schritten auf mich zu, links und rechts die uniformierten Kollegen die ganz gespannt auf mich starrten. Ich bekam auf einmal ganz weiche Knie ...

Nun stand er vor mir, ich wusste nicht mehr wo ich zuerst hinschauen sollte ...
er sah so gut aus ... (obwohl ich nie einen Piloten wollte). 

Er fing mit ganz zittriger Stimme an zu reden ... leider kann ich mich nicht mehr an die ganzen Worte erinnern ... irgendwie konnte ich mich gar nicht mehr konzentrieren ...

Aber die wichtigste Frage, an die kann ich mich noch sehr gut erinnern:

„Möchtest Du, dass ich Dein Pilot für immer werde und mit mir gemeinsam die Welt erobern?”

Ich fing an zu weinen, sagte ganz laut: „JA” und fiel ihm um den Hals. Wir küssten uns ganz innig. Im Hintergrund bekam ich nur noch mit, dass alle jubelten und klatschten. Dann begann die Musik von Dirty Dancing „the Time of My Life” und die Kollegen begannen alle wieder zu tanzen.

Wir kamen an diesem Tag natürlich nicht so schnell aus München weg, weil uns alle 60 Kollegen noch persönlich gratulierten. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dies sollte vorerst mein letzter Flug sein. Nur wenige Tage nach diesem besonderen Moment erfuhren wir, dass ich schwanger war und wir im Dezember 2014 unsere Tochter Valentina in Händen halten werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit der Hochzeit noch bis 2016 zu warten. Umso mehr fieberten wir diesem Moment entgegen ...

Geheiratet haben wir am 06.06.2016, ein Datum das man nicht vergessen kann. Unsere Verbundenheit lebt mit den personalisierten Saphiren in unseren Ringen.’ 

Hier finden Sie unsere weiteren Ringe Hier geht's zu unseren Verlobungs- & Eheringen

 

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